Wieso man Sonnencreme fürs Linkbuilding braucht

Als ich heute auf ca. 1950m Höhe auf einem unbedeutenden Berg nahe einem unbedeutenden Ort inmitten Sloweniens die Mittagspause einlegte, wurde mir ganz plötzlich klar: Auch beim Linkbuilding kann man sich seine Haut verbrennen. Hier also eine kleine und vielleicht etwas verrückte Analogie. Viel Spaß beim schmunzeln und Haare raufen. Über Erweiterungen oder ehrliche Kritik freue ich mich.

Die Geschichte der verbrannten Website

Ich saß also, während es hinter mir ein paar hundert Meter nach unten ging. Über mir prasselte die Sonne durch einen wolkenlosen Himmel auf mich hernieder. Ganz schön heiß. Und als ich meine Arme ansah, merkte ich, dass diese ziemlich rot waren. Was das mit Linkbuilding zu tun hat?

Ihr als SEO arbeitet natürlich bis spät in die Nacht, um eure Testseiten aus dem Index zu kicken, nach dem ihr irgendwann von Arbeit gekommen seid. Für Sonne bleibt da keine Zeit. Irgendwann im Sommer beschließt ihr dann Richtung Süden zu fahren, um einen Jahresvorrat an Körperbräune aufzunehmen. Ihr legt euch in die Sonne, und schon ist es geschehen: Ihr habt euch sofort verbrannt. So ist es mit eurer Domain auch. Eine alte, braun gebrannte Domain kann man auch mal knallhart in die Sonne werfen, ihr wird nicht viel passieren. Die Linkpyramide wird etwas breiter und größer und der Domain geht es wie nach dem Feierabendbier – wunderbar. Habt ihr aber eine ganz bleiche Domain und werft sie sofort und ohne Sonnencreme in die Linksonne, so verbrennt ihr sie ganz schnell.

Auswirkung auf die Domain

Ist es eine Keyworddomain auf einem absolut unumkämpften Feld, wird sie die ersten Tage noch ganz oben mitspielen. Die Arme sind gebräunt. Kurze Zeit später werdet ihr bemerken, wie die Domain absackt. Die Arme sind gerötet. Und dann stellt ihr fest, dass die Seite nicht mehr da ist, wo sie sein soll. Super, ihr habt die Domain abgeschossen. Eure Haut pellt sich. Nun helfen euch nur noch einige trusted Links aus eurem Themenumfeld. Eine gute Hautcreme ist anzuraten.

Verbrennt euch nicht die Finger, wenn ihr eine neue Website launched

Ich hoffe, dass euch die kleine Geschichte von der sonnengebräunten Website gefallen hat. An der Stelle sei noch etwas persönliches gesagt: Wenn ihr als SEO mal jemanden zum Bergsteigen sucht, dann meldet euch doch bitte bei mir. Auf dem Berg hat man genügend Zeit, um mal die eine oder andere Strategie in Ruhe zu durchdenken. Und dann komme ich auch nicht mehr auf solche verrückten Einfälle ;-)

Patrick

2 Kommentare

  1. Hallo,

    sehr interessanter Artikel. Aber mir ist aufgefallen, dass deine Inhalte aufgrund des Kontrast zwischen Schwarz und Weiß mit Blaustichen hier sehr schwer zu lesen sind. Ggf. die Webseite nicht so dunkel gestalten.

    Gruß
    René

  2. Hallo,

    sehr gelungen die Analogie bzw. schon der Titel allein und daher wundert es mich ein wenig, dass Dein Artikel bisher so wenig Anklang gefunden hat. :-o So wahnsinnig viel Originelles in Sachen SEO findet man ja sonst nicht im Web. ;-)
    Zum Thema: es gibt auch Menschen, die sich beim ersten Sonnenbaden in der Saison gleich eine schöne zarte Bräune holen. Eher Ausnahmen, aber es gibt sie. Jetzt mal ein Versuch, dies auf Domains zu übertragen: einer frisch gelaunchten Website als Ableger einer bekannten Authority mit dem entsprechenden starken BL dürfte ein rasend schnell wachsendes Linkvolumen kaum etwas ausmachen(?)

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