Linux Home Server: Eine Anleitung zum Linux Home Server

1. Januar 2012

Seit langem überlege ich schon, dass es mal an der Zeit für mich wäre mit einem Linux Home Server zu spielen. Da ich seit fast zwei Jahren die Linux Distribution Ubuntu für meinen täglichen Bedarf nutze, bin ich mit der Struktur auch schon vertraut.

Wer hier gelegentlich liest, hat vielleicht schon gesehen, was ich neulich über meinen Twitterbot geschrieben habe. Da das Skript aller 10 Minuten ausgeführt wird, habe ich nicht viele Möglichkeiten:

  • Ich könnte mein Notebook für diesen Zweck missbrauchen. Wenn ich das Notebook aber mal für unterwegs benötige, wäre der Prozess unterbrochen. Dazu kommt, dass es nicht auf einen 24/7 Betrieb ausgelegt ist und auch noch etwas mehr Strom frisst, als es ein kleiner Linux Homeserver tun würde.
  • Die nächste Idee war dann, sich einen Linux Rootserver zu mieten. Da habe ich keinen Stress mit der Konfiguration und Wartung. Lerne dabei natürlich auch nicht so viel darüber, wie man einen Linux Home Server richtig aufsetzt. Die Kiste hat dann auch was drauf, keine Frage, es ist für meine Bedürfnisse aber doch deutlich zu viel, was die Kosten eines solchen gemieteten Linux Servers angeht. Denn da ist man schnell mit mindestens 15€ pro Monat dabei. Das war zumindest der billigste Linux Root Server, den ich finden konnte – wer bessere Angebote findet schreibt dies bitte in die Kommentare :-)
  • Also kommt man schnell auf die Idee, einen eigenen Homeserver – natürlich vorzugsweise mit Linux als Betriebssystem – aufzusetzen. Wichtig war mir dabei, dass sowohl die Anschaffungskosten nicht all zu hoch sind und sich auch der Energieverbrauch auf ein Minimum beschränkt.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Linux | 1 Kommentar

Recap zur SEOkomm 2012

26. November 2011

Es ist vorbei, bye bye SEOkomm. Schade. Denn sie war echt geil. Also möchte ich auch kurz meinen Senf dazu geben.

Los ging es für mich schon am Donnerstag mit einem spannenden Seminar von Jens. Viele Stunden Input in dem der gesamte Prozess von Planning, Seeding, Doing und Controlling durchexerziert wurde. Da gibts schon ein paar mehr Dinge, die man in seinem beschränkten Arbeitsalltag nicht mitbekommt. Zum Schluss noch das Handout der knapp 450 Slides und einige nette Excel Mappen. Die muss ich mir jetzt erstmal in die Google Docs portieren. Danke dafür!

Am Abend dann zur Sistrix Warmup Party. Coole Location, aber extrem verraucht. Als das Geld alle war, sprang Marcus direkt zum Verkünder der traurigen Nachricht, riss das Mic an sich und verkündete, das Searchmetrics den Rest des Abends finanziert. Dreist und sehr geil, ist aber etwas verpufft als deren Budget dann auch aufgebraucht war und noch jemand übernommen musste.

Am  nächsten Morgen gings dann richtig los. Trotz der vielen Einwähler lief das WLAN erstklassig. Zahlreiche gut ausgerichtete Antennen haben das geschafft, was bei vielen ONLINE Konferenzen nicht so klappt: Jeder kann rein. Danke! Das war eine gute Investition.

Keynote vom Mediadonis, der unter anderem lustiges über Social gesprochen hat. War für mich und mein aktuelles Zeug sehr spannend und ist schön zu sehen, dass andere da auch in die gleiche Richtung ziehen. Und zwischendurch hat er noch ein paar schön Tipps eingeworfen, Phrased Anchors zum Beispiel, ist nichts neues aber die meisten draußen wollen das nicht sehen und verlinken weiter mit Exact. Nunja, machts halt. Organisch siehts nicht aus. Und noch ein paar kleine Sites vorgestellt, die ich mir jetzt zu Hause einfach mal in Ruhe anschauen werde.

Dann ging es weiter mit dem gläsernen Nutzer beim Uwe Tippmann. Wenn man weiß, wer auf seine Seite kommt und vor allem mit welchem User Intend, kann man eine wesentlich höhere CR rausholen.

Danach die Rankingfaktoren mit korrelierten Daten von Searchmetrics. EXKLUSIV für AT, ist am Ende auch nur Deutsch mit Dialekt. Da verweise ich gerne noch mal auf meinen Tweet. Oder wie Johannes kurz später zwitscherte: Korrelation und Kausalität fangen zwar beide mit “K” an, sollten aber nicht verwechselt werden :-)

Danach die Penalties, Demotions und F*ck-Ups in Zahlen mit lustigen selbstgemalten Charts. War spaßig, aber ich konnte davon leider nichts mit in den Alltag nehmen, weil Analyse eben re- und nicht proaktiv ist. Leider war der Franz nicht so dizzy wie im Jahr zuvor, da gabs mehr Insights. Neben mir saßen einige Mädels, ich hätte einfach gerne gesehen wie die nach 5 Minuten geschaut hätten…

Mittagspause mit gutem Essen! Und guten Gesprächen!

Julian hat mit der Konkurrenzanalyse weiter gemacht. Ich habe was anderes erwartet, war dann aber trotzdem sehr erfreut. Neben der Standardanalyse mit den Cempergraphs gabs im zweiten Teil noch Spaß mit der Scrapebox.

Danach Seocontrolling. Vielleicht lags einfach daran, dass der Raum von Track 2 keine coole Atmosphäre hatte, vielleicht war das Thema auch lame. Keine Ahnung, mich hats jedenfalls nicht vom Hocker gerissen.

Dann gings aber umso besser weiter. Die fantastische Session mit Christoph und Anna-Lena. Social Votes für SEO und Pandaabsturz? lautete sie. Anna-Lena war mit Facebook unterwegs, Christoph mit Twitter. Das war natürlich für mich und meinen Twitterbot, der inzwischen recht nett und unauffällig läuft, sehr spannend. Leider gabs kein eindeutiges Ergebnis…

Zur nächsten Session hatte ich meine Downtime. Wenig geschlafen. Gibt also auch nix zu erzählen.

Und dann gings los mit Blackhat Advanced vom Fabian. Da waren ein paar lustige Sachen dabei und ein paar neue Ideen habe ich mir mitgenommen. Für die meisten Teilnehmer vermutlich nicht umsetzbar. Mir egal :-)

Karl Kratz erzählte unter anderem von seinem Netzwerk. Was soll ich da noch groß sagen. Sehr geile Geschichte und super skaliert. Satelliten kann man halt auch zu Projekten machen. No more active Linkbuilding hat er seinen Vortrag genannt. Andere Leute genießen einen Vorteil davon, Links für seine Produkte aufzubauen. Sehr nett. So investiert man richtig. Den Rest dürft ihr euch denken.

Und dann bei Björn noch was über den EdgeRank bei Facebook erfahren, einem Thema mit dem ich mich noch gar nicht auseinander gesetzt hatte. War schön, danke dafür!

Tjoa, und dann gings halt los mit der Party. Geile Gespräche, geile Stimmung, super lustig. 5:00 Uhr war leider schon Feierabend. Dann bin ich mit dem Chefkoch ins Hotel marschiert und ins Bett gefallen.

Unbedingt zu erwähnen ist auch der @konferenzbus. Lustige Truppe. You made my day!

Genug von mir. Es gibt noch ein paar mehr Recaps, geordnet nach TLD. Wenn ich in der Aufzählung jemanden vergessen habe einfach einen Kommentar schreiben.

Veröffentlicht unter come2gether, SEO | 3 Kommentare

Linux Server – doppelte Buchverlosung “FreeBSD de Luxe”

24. November 2011

Heute in einem Monat ist Weihnachten. Kaufhäuser machen ja schon seit Anfang November darauf aufmerksam, jetzt wird es wirklich langsam Zeit, auf den Zug aufzuspringen.

Wie ihr meinem letzten Artikel über Linux Home Server und deren Sinn und Zweck entnehmen könnt, beschäftige ich mich nebenbei zur Zeit mit dem Betreiben eines kleinen Projektes, welches fernab der Webentwicklung liegt. Und das läuft soweit auch super, nachdem anfängliche Schwierigkeiten wie Festplattenspeicher behoben waren. Man sollte halt auch bei einem Linux Server nicht so extrem knausrig sein ;-)

FreeBSD de Luxe beschäftigt sich unter anderem mit der Installation des Systems und typischen Backupverfahren, den Updatemechanismen, der Konfiguration von Samba und das Einrichten eines Webservers mit Apache. Besonders für Einsteiger ist das Buch sehr empfehlenswert, auch Themen wie Useradministration, fstab, emacs-Bedienung und firewall sind in “FreeBSD de Luxe” sehr gut beschrieben.

Wer FreeBSD nicht nutzt, sollte trotzdem darüber nachdenken, das Buch zu lesen. Viele Themen umfassen ja alle Linux Distributionen und mit FreeBSD de Luxe versteht man wirklich einiges, was vorher Schleierhaft war.

4 einfache Möglichkeiten, um am Gewinnspiel teilzunehmen

  1. Twitter: Schreibt einen Tweet und erhaltet dafür 1 Punkt.
  2. Facebook: Teilt diesen Post und erhaltet dafür 2 Punkte.
  3. Google+: PlusEinst diesen Artikel und erhaltet dafür 3 Punkte.
  4. Blog: Schreibt einen eigenen Post über das Gewinnspiel und erhaltet 5 Punkte!

Die Buttons dazu findet ihr alle ein Stück weiter unten ;-) . Wenn ihr beliebig viel davon gemacht habt, postet die URLs zu den entsprechenden Veröffentlichungen in den Kommentaren. Bei der Ziehung am 24. Dezember 2011 werden zunächst alle Teilnehmer berücksichtigt. Jeder Teilnehmer erhält dann so viele Lose, wie er bis dahin Punkte gesammelt hat.

Es gibt zwei Exemplare des Buches, es wird also auch zwei glückliche Gewinner geben!

Teilnahmeschluss ist der 23. Dezember um 23:59. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen ;-)

Viel Erfolg!

Veröffentlicht unter Linux | 6 Kommentare

Google Mini Suggest

1. September 2011

Habe gerade ein neues Google Suggest Feature gefunden, und ich würde einfach mal behaupten (da ich es nirgends gelesen habe): FIRST! muhahaha… Darum taufe ich es auf den Namen Google Mini Suggest. Whatever, see below…

Das neue Google Mini Suggest scheint zur Zeit nur mit googles hauseigenem Chrome zu funktionieren (getestet mit 15.0.865.0 dev-m). Mit Firefox und IE konnte ich die neue Funktion nicht begutachten.

Die Wörter aus dem Minisuggest scheinen nicht in einem engen Verhältnis zur vorherigen Wortgruppe zu stehen, wie ich erst vermutet hatte ( wie man unschwer an den ersten drei Screens erkennen kann). Stattdessen scheinen sie eher ein gewissen Suchvolumen aufzuweisen, denn was hat Homer mit Sehnsucht zu tun und was macht Apple schon wieder in Libyen? Naja, so einfach ist es dann doch nicht, den Homer hat mit Libyen scheinbar nichts zu tun, darum kommt an dieser stelle auch kein Mini Suggest Vorschlag von Google.

Und damit übergebe ich an alle testfreudigen Google Suggest Experten. Ich würde mich freuen, wenn ihr ein paar lustige Zusammenstellungen in den Kommentaren postet. Patrick

Veröffentlicht unter SEO | Kommentare deaktiviert

Zu unmenschlichen Zeiten schläft auch ein Bot!

17. Juli 2011

Seit einer Weile schwirrt in meinem Kopf schon der Gedanke eines Twitterbots. Das ganze soll ähnlich wie Hootsuite funktionieren, allerdings wünsche ich mir noch ein paar individuellere Features, die mir Hootsuite nicht bieten kann / können wird. Alle die es nicht kennen, können sich hier das Hootsuite Review von Michael Gray reinziehen – und den Blog in den Feedreader aufnehmen ;-) Gut, nun wisst ihr, worum es geht.

Twittern kann mein Bot schon, dafür muss man nur eine TwitterApp registrieren, mal einen Abend die Doku der Twitter API durchlesen – die übrigens erstklassig dokumentiert ist – und die ebenfalls erstklassige Twitter OAuth Library von Abraham benutzen. Die Tweets werden dann aus der Datenbank gezogen und über die REST API zu Twitter gepusht.

Nun stellt sich nur noch die Frage, wie man den Bot twittern lässt, ohne das es unmenschlich aussieht, denn niemand hat Bock, einem Bot zu folgen. Ich weiß, dass jeder zweite Leser hier selbst einen automatisierten Twitter Account benutzt und es den meisten nicht auffällt, aber hey: für Conversions ist es wohl zu wenig, ein paar RSS Feeds durchlaufen zu lassen.

Bitte nur zwischen 06:00 und 24:00

Also twittert der Bot nicht ständig, sondern zu einer Zeit, in der Leute die Tweets auch lesen. Die Idee ging jetzt noch etwas weiter. Lassen wir den Bot doch ausschlafen und zeitig ins Bett gehen. Morgens und Abends twittert er also wesentlich seltener. Das Ziel ist jetzt klar. Aber die Umsetzung?

Crons

Als erstes habe ich einen Cron erstellt, der alle 10 Minuten zwischen 6:00 Uhr und 23:59 Uhr ein Shellskript ausführt. Eine kurze Erklärung, für alle die nicht über die Crons Bescheid wissen: Der Cron prüft jede Minute, ob ein Job, ein sogenannter Cronjob, auszuführen ist. Diese Cronjobs sind im Crontab eingetragen, jeder User besitzt seine eigene Liste an Cronjobs. Wie das bei Windoof ist und ob es das ein Komplement gibt weiß ich nicht – und es ist mir auch egal. :P Pro Zeile lassen sich 6 Optionen einstellen:

  • m – Minute : Zu welcher Minute der Stunde soll ein Cron ausgeführt werden? (0-59)
  • h – Stunde: Zu welcher Stunde des Tages soll der Cron ausgeführt werden (0-23)
  • dom – Day of Month: An welchem Tag im Monat soll der Cron… (1-31)
  • mon – Monat: In welchem Monat… (1-12)
  • dow – Day of Week: Und schließlich, an welchem Tag der Woche soll der Cron ausgeführt werden.

Einstellen kann man als Minute dann zum Beispiel 10 (zur zehnten Minute ausführen), verschiedene Werte mit Komma trennen (10,12,17,23 – zur zehnten, zwölften, 17. und 23. Minute), eine Range angeben (0-29, jede Minute der ersten halben Stunde) oder aller x Minuten ( */10 – Aller zehn Minuten). Letzte Option habe ich gewählt. Was der Eintrag bei den Stunden bedeutet, sollte euch jetzt auch klar sein. Ein “*” steht für immer. Schließlich erfolgt noch der Befehl, der ausgeführt werden soll. In meinem Fall wird ein Shellscript ausgeführt. Dieses muss natürlich vorher mittels chmod +x /home/netzaffin/crons/myawesometwitterbot/updateStatus.sh ausführbar gemacht werden.

 # m h dom mon dow command # SHELL=/bin/bash 10 6-23 * * * /home/netzaffin/crons/myawesometwitterbot/updateStatus.sh 

Jetzt kommt die Magie: Bashscripting

Zuerst wird die aktuelle Stunde mit Hilfe der Funktion date ausgewertet und in eine Variable gespeichert. Danach wird mit einer case Abfrage ausgewertet, wie wahrscheinlich das Skript zu einer bestimmten Zeit ausgeführt werden soll. So weit, so gut:


#!/bin/bash
#get current hour
iHour=`date +"%H"`
#get probability for executing the tweetscript by time
case $iHour in
 6|7)
    iProbability=5 # set a 5% probability for tweets between 6:00 and 8:00
 ;;
 8|9|10)
    iProbability=20 # set a 20% probability for tweets between 8:00 and 11:00
 ;;
 1[1-9])
     iProbability=50 # set a 50% probability for tweets between 11:00 and 20:00
 ;;
 20|21)
     iProbability=20 # set a 20% probability for tweets between 20:00 and 22:00
 ;; 22|23)
     iProbability=5 # set a 5% probability for tweets between 22:00 and 0:00
 ;;
esac

Wenn übrigens jemand weiß, wie man 11|12|13|14|15|16|17|18|19) zusammen fassen kann… Immer raus damit. 11-19 ging jedenfalls nicht. Danke Matthias! Nachdem die Wahrscheinlichkeiten für die Zeiträume festgelegt sind, benötige ich noch eine weitere Zufallszahl, um zu prüfen, ob der Wert auch wirklich in dem Wahrscheinlichkeitsbereich liegt. Also erstelle ich mir eine weitere Zufallszahl – 1 bis 100 – und prüfe, ob iProbability kleiner als meine neue Zufallszahl ist. Wenn ja, soll das PHP Script zum twittern ausgeführt werden. Aber halt. Auch den nicht Mathematikern fällt da etwas auf, denn das sind doch ein paar Tweets zu viel…

So viele Tweets wären auch den Junkies nicht zumutbar...

So viele Tweets wären auch den Junkies nicht zumutbar...

Da mir aber ein Tweetvolumen von 3-4 Tweets am Tag vorschwebte, habe ich meine Wahrscheinlichkeitszufallszahl einfach um den Faktor 10 multipliziert. Haben wir halt Promille, statt Prozente. Damit kennen wir uns sowieso besser aus ;-)

 # get random number for probability check iRandom=$(($RANDOM % 1000 + 1)) # if probabilty > random, execute the tweet if [ $iProbability -gt $iRandom ]; then # but first, wait some seconds (up to 9.5 minutes) iRandomSleep=$(($RANDOM % (9*60)+30 )) sleep $iRandomSleep # then curl the php script to execute url='http://myawesometwitterbot.com/tweet.php' curl -s "$url" >> /dev/null # and save the logfile echo `date`': update status for '$1 >> /home/netzaffin/crons/myawesometwitterbot/log fi 

Dieses Stück Bashcode einfach noch hinten dran. Was euch auch noch aufgefallen sein könnte, ist der sleep Befehl. Ich warte also eine zufällige Zeit ab, damit die Tweets nicht immer nur zu jeder xten Minute erscheinen, sondern tatsächlich kein Muster zu erkennen ist.

Das war auch schon fast alles. Probehalber habe ich das Skript mal in eine Schleife mit 3348 Durchläufen gepackt (31 Tage zu je 108 Aufrufen (Anzahl pro Tag)). Die Verteilung, die sich daraus ergab, sieht so aus:

Verteilung der Tweets durch den Twitterbot

Verteilung der Tweets durch den Twitterbot

Ich denke, das sollte als Anregung genügen. Wenn du Ideen hast, was mein Twitterbot alles können sollte, freue ich mich über deinen Kommentar.

Patrick

Veröffentlicht unter Bash, Internet, Nerdkram, PHP | 3 Kommentare

Neues Google Design – Update

25. Mai 2011


Habe ja neulich schon über das neue Google Design gebloggt. Inzwischen hat sich wieder einiges geändert, da möchte ich euch gerne auf dem aktuellen Stand halten. Zum einem sind in dem neuen neuen Google Design die Zeilenabstände wieder  verringert wurden – das hatte ich ja schon beim letzten mal als störend vermerkt, also DANKE GOOGLE! – und zum anderen sind die grünen URLs nach oben gerutscht, direkt unter das Snippet vom Title. Wirkt auf den ersten Blick doch recht ungewohnt. Zeigt aber, das Google weiterhin den BRAND hervorheben will. Kennst du die Seite, dann klick drauf, kennst du sie nicht, lies weiter. Also ist Google nicht nur algorithmisch auf diese Veränderung bedacht sondern versucht das auch im neuen Design so umzusetzen.

Aber seht einfach selbst. Ich habe die selben Keywords wie beim letzten Post genommen, jetzt aber ohne direkten Vergleich ;-)

google-neues-design2_1google-neues-design2_2google-neues-design2_3

google-neues-design2_4
google-neues-design2_8google-neues-design2_7google-neues-design2_6google-neues-design2_5

Veröffentlicht unter SEO | Kommentare deaktiviert

Google Design – Alles muss neu?!

8. Mai 2011

Das neue Google Design der Ergebnisseiten hat mich schon etwas erschreckt. Nicht, dass ich das neue Google Layout grundsätzlich schlecht finden würde. Es wirkt sehr aufgeräumt, übersichtlich und schlicht. Ein paar Unterstreichungen sind bei dem Redesign weggefallen, ein etwas schöneres Blau wurde gewählt um die Titles anzuzeigen und die Seitenbeschreibungen sind nun grau, nicht mehr schwarz. Aber am meisten fällt wohl etwas anderes auf: Durch das neue Google Design entstehen wesentlich größere Abstände. Zum einen hat sich der Zeilenabstand erhöht, zum anderen auch die Abstände zwischen den einzelnen Ergebnissen. Dadurch wird natürlich auch wesentlich mehr Platz von den Werbeanzeigen oberhalb der Ergebnisse eingenommen.

Ich bin gespannt, wie sich das auf die Klickraten auswirkt. Ein Abfall des Traffics ist sogar schon zu spüren, vielleicht liegt der aber auch nur am guten Wetter ;-) Trotzdem lässt es nur eine Schlussfolgerung zu: Die Top 10 wird unwichtiger, auch wenn Markus immer betont, dass man doch bitte immer versuchen soll, die komplette erste Seite einzunehmen. Denn erstens gibts es eh kaum noch die Top 10 und zweitens sind User viel zu faul zum scrollen. Was nicht im Sichtfeld liegt wird erstmal ignoriert. (Und bestätigender Weise haben ich heute einem Kumpel beim suchen über die Schulter geschaut. Mir ist fast schlecht geworden. Vielleicht sollte man statt Sport mal Google unterrichten…)

Wie dem auch sei, ich habe hier mal mit meinem Notebook ein paar Screenshots vom neuen Google Design gemacht (Auflösung: 1280×800). Im Vergleich dazu die alte Variante der Google SERPs, wobei die Screenshots mit dem Firefox aufgenommen sind. Man beachte also, dass die Seite an sich erst wesentlich weiter unten anfängt, was noch mal dramatischer ist, wenn man auch dort das neute Google Layout ausrollt.

Google Layout Screenshots (Vergleich)

Der erste Screenshot zeigt ein hybrides Suchergebnis in den SERPs

Der erste Screenshot zeigt ein hybrides Suchergebnis in den SERPs

SERP Domination, 4 Ergebnisse nehmen nun noch mehr Platz ein

SERP Domination, 4 Ergebnisse nehmen nun noch mehr Platz ein

SERP Domination mit Werbung

SERP Domination mit Werbung

Lokale Ergebnisse ohne Beschreibung

Lokale Ergebnisse ohne Beschreibung

Lokale Ergebnisse mit Beschreibung

Lokale Ergebnisse mit Beschreibung

Google bester Freund: Werbung

Google bester Freund: Werbung. Sowas gehört vom Panda weggeklatscht ;-)

Wichtige Neuigkeiten: Google News

Wichtige Neuigkeiten: Google News

Ich denke jeder sieht, dass es deutlich mehr zu scrollen gibt. Farblich sehr angenehm, aber der Abstand ist doch zu krass. Hoffentlich rudert das Team da noch zurück.

Was ist eure Meinung zum neuen Design? Seid ihr positiv oder negativ überrascht? Oder überrascht es euch gar nicht? Wenn das neue Google Design selber nicht sehen könnt, aber eine bestimmte Resultpage sehen wollt, schreibt es einfach in die Kommentare oder schickt mir eine Mail über das Kontaktformular, wenn es nicht öffentlich sein soll.

Schönen Sonntag und allen Müttern natürlich einen schönen Muttertag.

Veröffentlicht unter Internet, SEO, Webdesign | 1 Kommentar

Amiando: letzte Chance auf ein Seo Campixx Ticket?

11. Februar 2011

Wie ihr alle wisst, ist die Campixx 2011 seit Wochen ausverkauft. Marco hat sich ja alle Mühe gegeben, die Tickets fair zu verteilen, aber ich glaube, dass ihm das nicht gelungen ist. Wieso? Na, ich hab keins bekommen! Ach, was solls, so is es halt – damit könnte man sich zufrieden geben. Muss man aber nicht. Denn bei amiando wird zur Zeit noch ein – vielleicht letztes – Ticket verlost. Die Teilnahmebedingung ist denkbar einfach, amiondo wünscht sich Feedback, positives wie negatives. Da ich sowieso ein kleiner Usabilityfreak bin, habe ich auch kein Problem, was kleines darüber zu schreiben. Weiterlesen

Veröffentlicht unter come2gether | Kommentare deaktiviert

PHP + CSS Style Sheets + rand() = cooles Webdesign

14. Januar 2011

Nur noch was kleines mit PHP und CSS für heute, bevor ich mich ins Bett schmeiße. Vor einiger Zeit habe ich mal eine Website für einen Jugendgottesdienst in Leipzig gebastelt. Heute möchte ich euch ein kleines Feature daraus vorstellen. Wenn ihr euch die Seite anseht werdet ihr beim zweiten Besuch merken, dass sich das Guestbook verändert hat. Ja richtig, die Wolken sind nun anders positioniert. Außerdem wird ab bestimmter Textlänge ein anderes Hintergrundbild gewählt (je 3 Varianten pro Kommentarlänge). Ganz schön tricky, oder? Doch das lässt sich alles ganz einfach über PHP + CSS Style Sheets (Inline Styles) realisieren. Weiterlesen

Veröffentlicht unter CSS, PHP | Kommentare deaktiviert

Geile Imagemap Navigation

25. Dezember 2010

Hey Leute, heute möchte ich euch mal eine richtig coole Möglichkeit zeigen, Navigationen für eure Websites zu erstellen. Wir nutzen dafür Imagemaps. Einige von euch werden davon noch nie etwas gehört haben, was sehr schade ist, denn Imagemaps sind wirklich geil! Ich muss euch allerdings warnen, wenn ihr hier eine vollständige Anleitung zu Imagemaps erwartet. Davon gibts schon genug, bitte sucht euch eine raus. Das hier ist nur eine Anregung.

Imagemap Navigation

Alles was wir brauchen ist ein wenig HTML, CSS und JavaScript in Form von JQuery:

HTML:

<div id="navigation">
 <img width="420" height="45" alt="" usemap="#hover" src="imagemap.png">
  <map name="hover">
   <area shape="poly" coords="8,21,10,43,109,43,104,11,9,20," href="#link1" alt="link1" title="link1" id="link1" />
   <area shape="poly" coords="82,6,84,16,100,11,107,42,184,46,182,8,81,5," href="#link2" alt="link2" title="link2"  id="link2" />
   <area shape="poly" coords="181,42,271,43,268,11,179,18,186,44," href="#link3" alt="link3" title="link3" id="link3" />
   <area shape="poly" coords="272,41,348,42,350,9,253,3,256,12,266,16,278,41," href="#link4" alt="4" title="link4" id="link4" />
  </map>
</div>

CSS:

#navigation {
 background: url("navigation.png") no-repeat scroll 0 0 transparent;
 height: 45px;
}


Die Grundvorraussetzungen sind also da und eigentlich reicht es uns auch schon, zumindest in punkto Funktionalität. Aber sicherlich fragt ihr euch, und wenn nicht, solltet ihr genau das jetzt nachholen, warum ich ein zweites Bild als Map nutze und nicht das Navigationsbild selbst. Nun, wir wollen schließlich etwas Interaktion! Darum ist das eigentliche Bild (als Hintergrund von #navigation) auch etwas größer:

Imagemap Navigation

Jetzt geben wir noch etwas JQurey hinzu:

$(document).ready(function(){
 var reiter = {
  'link1':'0 -45px',
  'link2':'0 -90px',
  'link3':'0 -135px',
  'link4':'0 -180px'
 };

 $("area").hover(function(){
  $('#navigation').css("backgroundPosition", reiter[$(this).attr('id')]);
 }, function(){
  $('#navigation').css("backgroundPosition", '0 0');
 });
});

Wir haben unseren einzelnen Navigationselementen nun also noch verschiedene Background-Positionen zugewiesen, welche zu beginn im Array “reiter” gespeichert werden. Was dann passiert ist eine einfache Verschiebung der Hintergrundgrafik nach oben und unten. Deswegen benötigen wir auch das transparente Bild für die Imagemap: Andernfalls kommt es durch die Verschiebung zu einen permanenten Flackern. Dafür gibt es zwar ein Plugin (Maphighlight), welches in diesem wunderbaren Beispiel eingesetzt wird, aber ich bin der Meinung, dass man auf die 5.1 kB Balast locker verzichten kann – do it yourself, babe ;-)

Die Kurve in Richtung SEO

Bounce-Rate ist ein entscheidender Faktor für Suchmaschinenoptimierung geworden. Daher gilt es, den User möglichst lang an die eigene Seite zu fesseln. Das bekommt ihr mit spitzenmäßigem Content hin (write what your user wanna read) und/oder mit ansprechendem Design. Eine Navigation kann Aufgrund des zentralen Position gut als Eyecather genutzt werden und bietet sich daher optimal an.

Beispiel

Wenn ihr noch nicht gleich alles verstanden habt, schaut es euch am besten mal in diesem Beispiel an. Wenn danach noch fragen auftreten, helfe ich euch gerne weiter.

Patrick

Veröffentlicht unter Webdesign | Kommentare deaktiviert
Seite 1 von 3123